Historie

Von der Gründerküche zur Dorfküche.

limeriki beginnt nicht als glatte Marke, sondern als Küchenpraxis: Bohnen einweichen, Tofu pressen, Okara retten, Rezepte testen, Menschen an den Tisch holen.

Aus privaten Kochexperimenten, Kulturarbeit und der zweiten Leipziger Gründerküche entstand ein Projekt für frischen Tofu, Okarabällchen, Workshops und lokale Lebensmittelpraxis. Dann kamen Markt, Manufaktur, Pause, Boot, Ortssuche und ein neuer Anfang in der alten Wasch- und Schlachtküche einer Dorfkneipe.

Ort

Großdalzig als neuer Ausgangspunkt.

Hof in Großdalzig mit alter Dorfküche, Arbeitstischen und Tofu-Setup im Freien
Großdalzig: ein neuer Ort für Workshops, Entwicklung und den langsamen Wiederaufbau.

Stationen

Die Spur führt von der Bohne in die Stadt und wieder an den Tisch.

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    Eingeweichte Sojabohnen in einem großen Sieb
    Am Anfang steht die ganze Bohne.

    Ganze Bohne

    Am Anfang steht die Bohne.

    Aus Sojabohnen, Wasser, Hitze und Geduld entsteht die Grundlage: Sojamilch, Okara und Tofu. limeriki denkt von Anfang an nicht nur das Endprodukt, sondern die ganze Bohne.

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    Buffet mit Okaroschka, frittiertem Tofu und Produktschildern
    In der Gründerküche wurden aus Experimenten erste Produktideen.

    Gründerküche

    Aus Experimenten werden Produktideen.

    In der zweiten Leipziger Gründerküche werden die Kochexperimente konkreter: frischer Tofu, Okaroschka, Okarabällchen, frittierter Tofu und die Frage, wie daraus ein lokales Lebensmittelprojekt werden kann.

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    Kreidetafel mit limeriki Tofu Werksverkauf, Tofu, Okara und Okarabällchen
    Naumburger Straße 46: Werksverkauf, Tofu, Okara und Okarabällchen.

    Naumburger Straße 46

    Werksverkauf und erste Manufakturpraxis.

    Nach der Gründerküche zieht limeriki in die Naumburger Straße 46. Dort wird produziert, getestet, verkauft und gelernt, was es bedeutet, Tofu regelmäßig in die Stadt zu bringen.

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    Mobiler limeriki-Marktstand mit Lastenrad, Tofu und Okarabällchen
    Mobil, direkt, improvisiert: Verkauf mit Lastenrad und Markttisch.

    Lindenauer Markt

    Freitags auf dem Markt.

    Fast wöchentlich steht limeriki freitags auf dem Lindenauer Markt: mit frischem Tofu, Okara und Okarabällchen. Direkt, handgemacht, mit Gesprächen am Stand und Feedback von Menschen aus der Nachbarschaft.

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    Pause

    Pause, weil das Leben größer wurde.

    Mit Nachwuchs, steigenden Unsicherheiten und den Folgen des Ukrainekriegs wird klar: Das Projekt braucht eine Pause. Nicht, weil die Idee zu klein ist, sondern weil die Bedingungen zu groß werden.

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    Boot und Kunsttanker

    Küche, Kultur und ein Boot als Base.

    In der Zwischenzeit wandert limeriki stärker in Richtung Kultur, Stadtlabor und gemeinsames Essen. Am Coppiplatz und rund um den Kunsttanker wird das Boot zur Base, Bühne, zum Kunstobjekt und Begrünungsprojekt.

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    Eingang zur alten Wasch- und Schlachtküche mit Pflanzkübel, Werkbank und offenen Türen
    Die alte Wasch- und Schlachtküche wird Werkstatt, Küche und Lernort.

    Großdalzig

    Ein neuer Ort entsteht.

    Nach dem Abbau des Boots beginnt die Suche nach einem neuen Ort. Gefunden wird er in der alten Wasch- und Schlachtküche einer Dorfkneipe in Großdalzig. Dort darf aktuell nicht für den Verkauf produziert werden. Aber es ist ein Ort für Workshops, gemeinsames Kochen, Content, Entwicklung und Wiederaufbau.

Was bleibt

Die Idee ist nicht verschwunden. Sie hat nur den Ort gewechselt.

  • Frischer Tofu bleibt der Ausgangspunkt.
  • Okara bleibt kein Reststoff, sondern Lebensmittel.
  • Die ganze Bohne bleibt das Prinzip.
  • Workshops, gemeinsames Kochen und Erfahrungsaustausch werden der nächste Schwerpunkt.
  • limeriki bleibt ein Leipziger Projekt zwischen Küche, Kultur, Handwerk und Kollektiv.

Detail

Der Prozess bleibt Praxis.

Tofumasse im Tuch mit großer Kelle bei der Verarbeitung im Hof
Tofu entsteht im Detail: schöpfen, sieben, pressen, warten.

Weitergehen

Workshops und gemeinsame Praxis.

Die Historie endet nicht als Archiv. Der nächste Schritt sind Workshops, gemeinsames Kochen, Content, Entwicklung und der langsame Wiederaufbau in Großdalzig.